Aktive Physiotherapie gegen Rückenschmerzen

Aktive Physiotherapie gegen Rückenschmerzen

Die Statistik zeigt, dass fast 70 % der Menschen mit Rückenschmerzen zu kämpfen haben und einen Physiotherapeuten aufsuchen müssen. Rückenschmerzen können durch Muskel-Skelett-Verletzungen wie Gelenkfehlfunktionen, Muskelzerrungen, Bänderzerrungen, anhaltende Überlastungsschäden oder traumatische Verletzungen verursacht werden, die die Strukturen zerreißen oder beschädigen können. Anhaltende Überlastungsschäden sind wahrscheinlich häufiger, aber auch leichter zu verhindern. In diesem Fall kann ein akkumuliertes Mikrotrauma, das die Strukturen des unteren Rückens über einen langen Zeitraum hinweg überlastet, zu Verletzungen und Rückenschmerzen führen.

Zum Glück kann man diese Schmerzen vermeiden, wenn man sich an einen erfahrenen Physiotherapeuten wendet, der dich nicht nur durch den Rehabilitationsprozess führt, sondern dir auch die Praktiken und Übungen beibringt, die dir helfen, auf den Beinen zu bleiben. Die richtige Frühdiagnose und Behandlung hilft dir, dich zu erholen und Rückenschmerzen zu vermeiden.

Das Ziel der Physiotherapie ist es, die Schmerzen zu lindern, die Funktion zu verbessern und ein Erhaltungsprogramm zu erstellen, um weitere Rückfälle zu verhindern. Normalerweise besteht ein Physiotherapieprogramm aus passiver Therapie (Modalitäten) und aktiven Übungen.

Je nach Diagnose und Schmerzniveau gibt es für jeden Patienten ein anderes Rehabilitationsprogramm.

Aktive Übungen sind im Rehabilitationsprozess fast immer notwendig und helfen, die Rückenschmerzen zu lindern. Richtig durchgeführte Übungen führen zu einer guten Nährstoffverteilung im Bandscheibenraum und halten die Bandscheiben, Muskeln, Bänder und Gelenke gesund.

Ein Rückentraining sollte ausgewogen sein und eine Kombination aus Dehnungs- und Kräftigungsübungen sowie ein leichtes Ausdauertraining beinhalten. Dehnübungen sind gut für die Weichteile im Rücken, in den Beinen, im Gesäß und um die Wirbelsäule herum. Die Wirbelsäule und die angrenzenden Muskeln, Bänder und Sehnen sind darauf ausgelegt, sich zu bewegen, und eine Einschränkung dieser Bewegung kann Rückenschmerzen verschlimmern.

Wenn du mit dem Dehnen beginnst, ist es wichtig, daran zu denken, dass das Dehnen schmerzfrei sein sollte. Es hat keinen Sinn, den Körper in schwierige Positionen zu zwingen. Gehe langsam in die Dehnung hinein und vermeide Sprünge, die die Muskeln reißen können. Halte die Dehnungen zwanzig bis dreißig Sekunden lang, damit sich Muskeln und Gelenke entspannen können. Wiederhole die Dehnung fünf- bis zehnmal.

Die Stärkung der Rumpfmuskulatur ist ebenfalls wichtig für die Behandlung von Schmerzen im unteren Rücken. Es ist wichtig, dass du die Übungen richtig ausführst, damit sie sich auszahlen.

Aerobic mit geringer Belastung ist wichtig, um die Schmerzen langfristig zu lindern. Es gibt viele Möglichkeiten, wie z. B. Gehen, Radfahren, Schwimmen oder Wassertherapie.

Dürfen während der Übungen Schmerzen auftreten? Woran merke ich, dass ich die richtige Übung mache und wann muss ich die Übung sofort abbrechen?

Die McKenzie-Übungen und die dynamische Lendenwirbelstabilisierung sind zwei der am häufigsten verwendeten Rückenübungen. Bitte vor Beginn mit den Übungen einmal das Video https://www.youtube.com/watch?v=RbCcu… ansehen!

Die McKenzie-Übungen sind nach einem neuseeländischen Physiotherapeuten benannt, der herausfand, dass die Streckung der Wirbelsäule durch Übungen die Schmerzen verringern kann. Streckübungen können auch dazu beitragen, den Bandscheibenvorfall selbst zu reduzieren und den Druck auf eine Nervenwurzel zu verringern. Es gibt eine breite Palette von McKenzie-Übungen, von denen einige im Stehen und andere im Liegen ausgeführt werden. Bei all diesen Übungen für den oberen und unteren Rücken wird die Rumpfmuskulatur angespannt und in der Regel werden die Arme bewegt, um den Rumpf zu stabilisieren und die Wirbelsäule zu strecken.

Übungen zur Stabilisierung der Lendenwirbelsäule können auch in Verbindung mit McKenzie-Übungen durchgeführt werden. Die Übungen zur Stabilisierung der Lendenwirbelsäule tragen zur Stärkung des Rückens bei.

Wichtig ist, dass die Übung kontrollierte, progressive Kräftigungsübungen beinhaltet. Alternative Formen von Kräftigungsübungen finden sich in Praktiken wie Pilates, Yoga und Tai Chi.

Es kann Wochen oder sogar Monate dauern, bis die Wirbelsäule und die Weichteile mobilisiert sind, aber es wird in Zukunft eine zuverlässige Linderung bringen.

Erfahre mehr über professionelle Physiotherapie in Kappeln, in der Massagepraxis Kirchner und Föh

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