Die Hals- und Brustwirbelsäule beim Golf

Die Hals- und Brustwirbelsäule beim Golf

Die Hals- und Brustwirbelsäule beim Golf

Die Animation zeigt und analysiert die Bewegung und Belastung der Hals- und Brustwirbelsäule beim Golfschwung. Eine gute Beweglichkeit der Brustwirbelsäule und der Schultergelenke sowie eine starke Rücken-, Schultergürtel- und Nackenmuskulatur schützen die Halswirbelsäule vor gesundheitlichen Schäden und sollten gezielt golfspezifisch trainiert werden.

Die Hals- und Brustwirbelsäule beim Golf
Die Animation zeigt und analysiert die Bewegung und Belastung der Hals- und Brustwirbelsäule beim Golfschwung.
Video Transkript

Die hals- und brustwirbelsäule im golf.
die belastung der hals und brustwirbelsäule im golfschwung darf nicht unterschätzt werden. die brustwirbelsäule trägt mit ihrer rotation fähigkeit wesentlich zum vollendeten golfschwung bei, wobei die halswirbelsäule während des golfschwungs mit einer passiven gegen rotation ebenfalls stark beansprucht wird was angesichts des ruhenden kopfes nur wenig auffällt.

die wirbelsäule besteht aus drei abschnitten halswirbelsäule, brustwirbelsäule und lendenwirbelsäule.

von oben nach unten nimmt die rotation fähigkeit der wirbelsäule ab die halswirbelsäule führt im rückschwung
eine fast 90 grad gegen rotation gegenüber der brustwirbelsäule durch. die ganze wirbelsäule inklusive des kopfes
sollte sich schon in der ansprechbar sie ziehen in einer geraden linie befinden.

aus dieser position lässt sich der rückschwung korrekt einleiten. bei einem technisch richtig durchgeführten golfschwung ist die halswirbelsäule nur wenig belastet und die wirbelsäule kann ihrer funktion als rotationsachse des golfschwungs gerecht werden.

spätestens jetzt sollte man sich der großen bedeutung der ansprechposition für den ganzen golfschwung bewusstsein. sind die einzelnen wirbelsäulen abschnitte in der frontal ebene bereits in der ansprache position gegeneinander verkippt und der kopf anschließend gegen die drehung und gegen den schlag zurück erhalten kann die stabilisierende
muskulatur den schutz der anatomischen strukturen nicht sicherstellen.

eine gute beweglichkeit der brustwirbelsäule und der schultergelenke sowie eine stärkere rücken schultergürtel und nackenmuskulatur schützen die halswirbelsäule vor gesundheitlichen schäden und sollten gezielt golf spezifisch trainiert werden.

bei den meisten amateur golfern ist die beweglichkeit der brustwirbelsäule mangelhaft. oft bedingt durch eine nach
vorn gebeugte haltung wie wir sie häufig bei beruflich im büro tätigen spiel ansehen.

dies führt zur einschränkung der rotation fähigkeit der unteren halswirbelsäule und zu einer verkürzung der brustmuskulatur mit verminderter beweglichkeit und rotation im golfschwung. in der ansprechperson resultieren daraus in der digital ebene ein rundrücken und eine vorgelegte kopfhaltung.

hat es früher geheißen kopf ruhig halten und darf sich heute der kopf im rückschwung je nach schläger bis zu 10 cm hinter den ball bewegen um die volle drehung zu erreichen und die halswirbelsäule zu schonen

idealerweise sollte sich der kopf im impact wieder dort befinden wo er in der ansprechperson war und sollte im treffmoment auf keinen fall vor den ball geschoben werden

nachdem impact lässt man den kopf der natürlichen körperdrehung zum ziel folgen wenn alles optimal aufeinander abgestimmt und ausgerichtet ist bekommt.

der golfschwung die ihm innewohnende eleganz und harmonie nicht nur ihre halswirbelsäule sondern auch die brustwirbelsäule und die restlichen körperpartien werden es ihnen danken und sie als ergebnis eines guten golfschwungs mit einem guten golfschlag belohnen.

Endlich wieder schmerzfrei golfen!

Was ist Ihr Handicap? Ein Golfer-Ellbogen, Schulterschmerz oder Rückenprobleme? Die Ursachen sind bekannt: Einseitige Belastung, fehlerhafter Technik und Überlastung durch endlos-repetitives Training. Der TRIAS Ratgeber Medical Golfing hat die Lösung: Über 200 golfspezifische Übungen, mit denen Sie Überlastungsschmerzen vorbeugen und Ihre Leistung steigern.

Über 200 golfspezifische Übungen

Wenn das Handicap beim Golf keine Zahl ist, sondern sich in Schulterschmerzen, Rückenproblemen oder als „Golfer-Ellbogen“ äußert …

Das muss nicht sein, sind der Arzt und Mitbegründer der Spiraldynamik®, Dr. med. Christian Larsen, die Leistungs-Golferin Petra Zbuzkova sowie einer der weltweit besten Golf-Lehrer Mario Caligari überzeugt. In ihrem Ratgeber „Medical Golfing“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2022) geben sie praktische Tipps, wie Golfer*innen ihren Golfschwung und ihre Golftechnik nachhaltig verbessern, die Muskulatur kräftigen und bestehende Schmerzen lindern.

Die Ursachen vieler Golfer-Beschwerden sind bekannt: Eine einseitige Belastung, fehlerhafte Technik und Überlastung haben unterschiedliche Schmerzen zur Folge. Mit den geeigneten Übungen aus der Spiraldynamik zeigen die Autor*innen, wie es gelingt, anatomisch richtig zu golfen, um etwa Verletzungen des Handgelenks zu vermeiden. In Bild-für-Bild-Anleitungen erklären sie, wie das Zusammenspiel des Bewegungsapparates funktioniert und wie man die eigene Golftechnik analysiert und in der Folge optimiert.

„Wir möchten allen Interessierten eine praktische Hilfe an die Hand geben, mit der es gelingt, wieder schmerzfrei zu golfen. Die Übungen haben wir als golfspezifisches Grundlagen- und Therapietraining konzipiert, das präventiv, also zur Vorbeugung von Beschwerden, und kurativ wirkt“, erklären Larsen, Zbuzkova und Caligari.

„Jeder Ansprechposition wohnt ein Zauber inne“, diesem Buch ebenfalls.

Gleich drei Experten, Dr. med. Christian Larsen, Arzt und Bewegungsforscher, Petra Zbuzkova ehemalige Leistungsgolferin und Physiotherapeutin, sowie Mario Caligari, Golflehrer und Swiss PGA Head Pro, befassen sich intensiv mit dem Thema Golf und den biomechanischen Abläufen, die aus den hochkomplexen Bewegungsabläufen resultieren, sowie deren Interpretation im Hinblick auf Anatomie und Prävention.

Hierzu gibt das Autoren-Team zu sämtlichen möglichen Situationen, die einem Golfer regelmäßig vor, während und nach einer Golfrunde begegnen, praktische Hinweise in Verbindung mit zahlreichen (216!) ausgewählten spezifischen Übungen, die helfen sollen „die Golf-Leistung zu verbessern und Überbelastungsschmerzen zu vermeiden“.
Die Gliederung des Buches ist sehr anwenderfreundlich aufgebaut. In vier Kapiteln lernt der Leser oder besser gesagt der Anwender zu den jeweiligen Situationen im Golf wie beispielsweise der Ansprechposition, dem Golfschwung oder auch beim „Drumherum“ wie Warten, Tragen, Bag ein-/ausladen, ein „Feintuning“ seines Körpers in der jeweiligen Situation kennen.

Sehr gut strukturiert wird zunächst zu jedem anatomischen Element allgemein beschrieben, welche Rolle es in der Golfbiomechanik spielt. Anschließend wird auf seine Wirkung im Zusammenspiel mit anderen Körperteilen eingegangen und schließlich deren praktische Umsetzung und Effekt in der Golfpraxis erläutert.
Umfangreich ergänzt werden die anatomischen Elemente in jedem Kapitel mit bebilderten gymnastischen Übungen und deren Nutzen bei konkreten Situationen auf dem Golfplatz.

Im vierten Kapitel widmen sich die drei Experten dem Thema Schmerzen, die meist aus Fehlbelastungen und mangelnder Technik resultieren. Für jedes Problem beschreiben sie hier -ebenfalls bebildert-Übungen, Hinweise und Therapien für eine Prävention.

Ein erstaunlich gutes, leicht verständliches und absolut alltagstaugliches Trainingsbuch, das ebenso als ein fundiertes Nachschlagewerk genutzt werden kann.

Jeder der selbst Golf spielt, wird sich an vielen Stellen wiedererkennen, zahlreiche „Aha Effekte“ erleben und gute Anregungen oder Problemlösungen erhalten.

Die leicht nachvollziehbar beschriebenen anatomischen und biomechanischen Zusammenhänge in Verbindung mit den praktischen Trainings- und Anwendungshinweisen sind sehr wertvoll und leicht anwendbar.

Ein wirkliches Highlight und Juwel auf dem Golf Büchermarkt das tatsächlich die Lücken zwischen Golf, Anatomie und Prävention schließt. Absolute Kaufempfehlung für Golfer jeglicher Spielstärke.

Felix B., Amazon

Über die Autor*innen:

Der Arzt und Forscher Dr. med. Christian Larsen ist Mitbegründer der Spiraldynamik® und Autor zahlreicher Bestseller. Seit seiner Jugend faszinieren ihn die Themen Bewegung, Bewusstsein und Medizin. Er praktizierte Yoga in Indien, Aikido in Japan und Survivaltrainings in Alaska. Heute joggt er und lässt sich für den Golfsport begeistern. Als Arzt setzt er sich seit dreißig Jahren für „gesunde Bewegung“ ein – oft mit verblüffenden Ansätzen und überraschenden Ergebnissen.

Petra Zbuzkova war Leistungs-Golferin und arbeitet heute als Physiotherapeutin und Pilates-Lehrerin am Spiraldynamik Med Center in Zürich. Fasziniert von spezifischen Bewegungsabläufen, entdeckt sie immer wieder neue Zusammenhänge zwischen „Golf“ und „Medical“. Sie stellt individuell passende Übungen zusammen, um Haltungs- und Bewegungsmuster für Golferinnen und Golfer nachhaltig positiv zu verändern.

Mario Caligari wurde vom US-amerikanischen Magazin Golf Digest als einer der weltweit besten Golflehrer ausgezeichnet. Seit 2013 ist er der Nationalcoach des Golfverbands Liechtenstein. Er sagt: „Golfen kann jeder lernen. Dafür braucht es allerdings einen Lehrer, der bereit und fähig ist, auf die individuellen Bedürfnisse seines Gegenübers einzugehen.“ Er ist Swiss PGA Pro und Head Pro im Golf Club von Bad Ragaz.

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